Taekwon-Do und Allkampf-Jitsu Schule Hausham Selbstverteidigung - Bewegung - Wohlbefinden
Taekwon-Do und Allkampf-Jitsu Schule Hausham   Selbstverteidigung - Bewegung - Wohlbefinden

Über Taekwon Do Hausham

 

Das Taekwon-Do und Allkampf-Jitsu Center Hausham besteht seit 1975.
Heinrich Duldinger eröffnete die Schule damals im Staudenhäusel in Agatharied. Nach zwei Umzügen ist unser Dojang heute an der Bergwerkstraße 8, in Hausham zu finden. Wir sind Mitglied im Budo Center Europa, der Deutschen Allkampf Union und praktizieren Traditionelles Taekwon-Do und Allkampf-Jitsu.
Hier sind die Elemente verschiedenster Kampfsportarten zu einer effektiven Sportart mit dem Schwerpunkt Selbstverteidigung vereinigt.
Insgesamt gibt es bei uns für die jüngeren Kampfsportler täglich, außer mittwochs, von montags bis freitags, Kindertraining. Die Erwachsenen können auch viermal, jeweils zwei Stunden, üben. Langjährige Lehrer und Trainer gestalten ein abwechslungsreiches Programm, viel Erfolge - bei nationalen und internationalen Turnieren - belegen die erstklassige Arbeit.

Notwehr §§

 

Wir hoffen natürlich, dass ihr nie in eine solche Situation kommen werdet, in der ihr euch oder einen anderen verteidigen müßt.

 

Finden ihr euch jedoch einmal unverhofft in einer solchen Situation wieder, dann sollten ihr euch immer des Prinzips der Verhältnismäßigkeit bewusst sein. Es gibt immer eine Grenze, wo die Notwehr überschritten wird.

  

ACHTUNG!

 

Für die Richtigkeit der hier wiedergegebenen Gesetzestexte übernehmen ich keinerlei Haftung!

  

Auszug aus dem Strafgesetzbuch (StGB)

 

Allgemeiner Teil (§§ 1 - 79b)

 

2. Abschnitt - Die Tat (§§ 13 - 37)

  

4. Titel - Notwehr und Notstand (§§ 32 - 35)

 

§ 32

 Notwehr

 

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

  

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

  

§ 33

 

Überschreitung der Notwehr

 

Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft.

 

§ 34

 

Rechtfertigender Notstand

  

Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.

  

§ 35

 

Entschuldigender Notstand 

 

(1) Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib oder Freiheit eine rechtswidrige Tat begeht, um die Gefahr von sich, einem Angehörigen oder einer anderen ihm nahe stehenden Person abzuwenden, handelt ohne Schuld. Dies gilt nicht, soweit dem Täter nach den Umständen, namentlich weil er die Gefahr selbst verursacht hat oder weil er in einem besonderen Rechtsverhältnis stand, zugemutet werden konnte, die Gefahr hinzunehmen; jedoch kann die Strafe nach § 49 Abs. 1 gemildert werden, wenn der Täter nicht mit Rücksicht auf ein besonderes Rechtsverhältnis die Gefahr hinzunehmen hatte.

 

(2) Nimmt der Täter bei Begehung der Tat irrig Umstände an, welche ihn nach Absatz 1 entschuldigen würden, so wird er nur dann bestraft, wenn er den Irrtum vermeiden konnte. Die Strafe ist nach § 49 Abs. 1 zu mildern.